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[DVB-T Empfang aus München in Königsbronn] [Perfekte Audioaufzeichnungen mit dem Zoom H2] [...] |
DVB-T Empfang aus München in Königsbronn |
Während in Bayern schon lange in der DVB-T Norm gesendet wird, schaute man hier in Baden-Württemberg noch analog. Den Sender aus Augsburg zu empfangen ist hier in 580 Meter Höhe mit einer Dachantenne kein Problem, das Programmangebot ist aber kaum anders als das, was in Baden-Württemberg zu empfangen ist.
Privatsender wie RTL, SAT.1 usw. werden hier "in der Nähe" nur vom 124 km entfernten Olympiaturm
in München (und vom Wendelstein) ausgestrahlt. Und das auch noch vertikal polarisiert!Will man zusätzlich horizontal polarisierte Sender empfangen braucht man eine zweite Antenne, diese führte ich über einen Verstärker mit 2 regelbaren UHF-Eingängen zusammen. Man muss die jeweilige Verstärkung sehr feinfühlig abstimmen, damit sich die Signale nicht gegenseitig (zu sehr) beeinflussen. Es funktionierte aber nicht perfekt, immer wieder gab es Einbrüche bei den Signalen aus München. Die unkonventionelle, meiner Meinung nach aber perfekte, Lösung sieht man auf den Bildern rechts:
ich verwende nur noch eine Antenne, und diese ist um etwa 25° aus ihrer vertikal polarisierten Lage gedreht!
Ein gebogener Mastausleger ist für diese Schrägmontage wie geschaffen. Das Signal aus München bleibt etwa
gleich stark und das Signal aus Augsburg ist nicht mehr weggeblendet!
Unser knapp 14 km entfernter baden-württemberger Sender vom Braunenberg bei Aalen-Wasseralfingen (Bild oben links)
drückt "von schräg hinten" mit vollem Signal herein, wie ich schon bei den ersten Lasttests am 23.10.2008
feststellen konnte.Der Kanal 66 aus München ist bei mir unterhalb der Empfangsschwelle, da der eingebaute Verstärker nur bis Kanal 60 ausgelegt ist. Aber auch Tests mit einer anderen UHF-Antenne ohne Verstärker, die die anderen Kanäle gerade noch so hereinholte, verliefen auf Kanal 66 negativ - 834 MHz breiten sich einfach nicht mehr so toll aus. |
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| Der Geländeschnitt zwischen dem Münchner Olympiaturm und meinem Standort zeigt, dass die Sicht nicht ganz
frei ist, die Berge dazwischen aber ein nicht allzu grosses Hindernis darstellen. Solch einen Geländeschnitt kann sich übrigens jeder selbst bei Hey What's That erzeugen lassen. |
Die UHF-Antenne ist übrigens eine WISI EB66 (Bereichsantenne Kanal 38...69) mit integriertem Dipolverstärker VS65
(Bild ganz rechts) der die Kabelverluste garantiert ausgleicht.
Ein altes Fernspeisenetzteil von Fuba (von 18V auf 12V umgebaut) übernahm zuerst mal die Spannungsversorgung
des Dipolverstärkers, später habe ich aber den Receiver so umgebaut, dass er die Versorgung übernimmt. |
Wie schon meine Satellitenreceiver ist auch der Empfänger für DVB-T ein Topfield:
der TF5000PVRt, "t" wie terrestrisch.Leider kann er auf der Antennenbuchse nur 5V zur Speisung einer aktiven Antenne ausgeben. Um 12V auszugeben bedarf es kleiner Modifikationen im Innern des Geräts. Eine Leiterbahn am Transistor Q35 (bei Tuner 2) muss unterbrochen werden und eine Leitung von Q34 zu C38 (bei der Steckerleiste zum Netzteil) gelötet werden. U59 (78L05) wird ausgelötet und gegen einen 78L12 getauscht. |
Rechts auf dem kleinen Schaltbild ist die Ansteuerung der Antennenspannungsversorgung dargestellt.
Der Prozessor liefert ein 3,3V Signal wenn die Spannung am Antenneneingang anliegen soll.
Durch die Modifikation wird die Eingangsspannung des kleinen Spannungsreglers auf 15V erhöht und der
eingetauschte 78L12 kann die gewünschten 12V erzeugen. |
Ist es diesen Aufwand wert nur um DVB-T zu empfangen? Nein! Das Bild ist wesentlich schlechter als über
Satellit und das Programmangebot ist noch uninteressanter als der Empfang des Astra 19,2° Ost
(siehe dazu auch hier).Aber es macht einfach Spass auszuprobieren, "was geht". Und das mit Material, das man noch aus analogen Zeiten übrig hat. Den Receiver gab's zum Glück günstig bei einer Internetauktion. Im Vergleich zu billigen NoNames ist der Topfield Tuner um einiges empfindlicher, es ist eben ein Markengerät. Links ein Screenshot von RTL um 18:00 Uhr, da läuft in München das Regionalfenster während über Satellit die Sendung "Explosiv" ausgestrahlt wird (wie auch der EPG fälschlicherweise anzeigt). Der Signalbalken zeigt 98%, der Qualitätsbalken im Durchschnitt 85%. |
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Im 4km entfernten aber 80m höheren (660m ü.NN) Nachbarort Zang ist die Sicht Richtung Süden so gut
wie frei, hier empfängt man sogar den ORF von der Zugspitze (Entfernung: 160km), vom Pfänder und mit Aussetzern
auch vom Gundkopf.
Einwandfreier Empfang ist dort auch gegeben von Augsburg, München, Ulm, Grünten und Hohenpeissenberg
(K28 kommt aber wohl vom Grünten, da der Hohenpeissenberg viel schwächer ankommt). Meine Programmliste für den TF 5000 PVRt beinhaltet alle links in der Tabelle zu sehenden Einträge (bis auf die Sender vom Pfänder), im Programmnamen sind die Senderstandorte vermerkt. Mit dem genialen Programm TopSet ist die Liste schnell geladen und vielleicht für manche eine Hilfe zum besseren Ausrichten der Antenne. Die nicht genutzten Einträge sind schnell herausgelöscht und die restlichen Namen umbenannt. Download Settings vom 02.04.2010 als ZIP-File (4 kByte). Eine weitere Hilfe ist das TAP Signal, das die Balken für Signal und Qualität stark vergrössert darstellt. |
Perfekte Audioaufzeichnungen mit dem Zoom H2 |
Der Zoom H2 ist ein genialer portabler
Audio Recorder, der auf einer SD-Karte von MP3 bis zu 96 kHz Wave aufzeichnen kann.Auch 4 Kanäle gleichzeitig sind dank der 4 eingebauten Mikrofone möglich, so kann man später z.B. mit Hilfe von BeSweet und BeLight eine echte Sourround Datei erzeugen. Ein Problem bei der Aufzeichnung ist die Übertragung von Trittschall wenn der Zoom H2 auf einem Stativ montiert ist (noch schlimmer sind die Geräusche wenn man ihn in der Hand hält). Darum habe ich eine normale Mikrofonspinne für den Zoom H2 angepasst indem ich das Gewinde für die Befestigung des Mikrofons herausgesägt habe, nun lässt sich das Gerät mit einer normalen Stativschraube und einer grossen (Kunststoff-)scheibe befestigen. |
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July 1997 - |
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